Repair Café

Jetzt wird es warm

Liebe Gäste der Heuhüpfer!

...und mit der Wärme haben wir wieder Spaß daran viel draußen zu sein. Wir sind mit unseren Gruppen wieder auf dem Heuhüpfer-Acker, auf der Streuobstwiese, am Bach und im Wald. Noch wachsen auf dem Acker die vielen Gemüsesorten nur verhalten. aber schon bald geht es mit der ersten Ernte los. Die ersten Radieschen haben wir schon genascht.

"Der Heuhüpfer ist nicht nur etwas für Kinder", haben wir uns gedacht und bieten jetzt Gruppen von Erwachsenen Kochkurse an. Wenn Sie also eine nette Gruppe haben, mit der Sie unbedingt einmal kochen wollen, dann kommen Sie doch einfach zu uns. Lassen Sie sich individuell beraten wie ihr Kochkurs aussehen könnte.

Halten Sie sich den 12. August schon mal frei, denn dann geben wir wieder ein schönes Blueskonzert auf unserer Streuobstwiese.

Ein schönes Frühjahr und einen schönen Sommer wünscht Ihnen

Ihr Heuhüpfer-Team

Willkommen!

auf der Internetseite von Heuhüpfer e.V.

Wie wird aus Getreide ein leckeres Brot? Die Lämmer sind so süß,  aber warum gibt es hier keine Kälber und Fohlen? Was sind die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft?

Für die Zeit von 2005 bis 2014 hat die UN zur Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) aufgerufen. Auch Bauernhöfe als außerschulischer Lernort sind ein anerkannter grundlegender Bestandteil der BNE. Hier werden Naturerfahrungen mit allen Sinnen ermöglicht. Die Folgen des eigenen Handelns werden erlebbar gemacht.

Kindern und Jugendlichen bietet der „Lernort Bauernhof“ die Möglichkeit, komplexe gesellschaftliche und ökologische Themen vor konkretem Hintergrund zu erarbeiten.

Nutzen Sie den Kampfelder Hof als sinnvolle Ergänzung zu Kindergarten und Schule,  wie im Bildungsplan der Kindergärten und im Lehrplan für Schulen vorgesehen.

Leitbild und Haltung

Heuhüpfer e.V. - Lernort Kampfelder Hof

Leitbild
Der Heuhüpfer e. V. ermöglicht auf dem Kampfelder Hof Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Er möchte Zusammenhänge zwischen
•    Lebensmittelproduktion,
•    Kulturlandschaft,
•    Umwelt
•    Gesundheit
•    Ökonomie
•    Ökologie
vor Ort und weltweit, begreifbar machen.

Dies geschieht mit allen Sinnen und oft spielerisch, um eine möglichst große Nähe zu dem Erlebten herzustellen. Dafür stellt der Kampfelder Hof vielfältige Lern- und Erfahrungsräume zur Verfügung:
•    in der Landwirtschaft auf den Feldern,
•    in der Gemüsegärtnerei,
•    in der Hofbäckerei,
•    in dem Hofladen
•    auf Wiesen und Streuobstwiesen
•    am Bach und im Wald

Denn unsere Überzeugung ist:
Aus der Begegnung wachsen
•    Empathie und Respekt,
•    ein partnerschaftlicher Umgang mit Natur und Menschen,
•    ein nachhaltiges Verantwortungsbewusstsein für unsere Welt.

Denn:
Auch nachfolgende Generationen sollen so leben können, wie wir jetzt.

 

Überlegungen zu unserer Haltung

Grundvoraussetzungen:
•    Wir bleiben im Umgang mit den Kindern authentisch. Nur so können wir unsere Inhalte überzeugend vermitteln.
•    Wir arbeiten auf der Basis von Freiwilligkeit.
•    Wir arbeiten möglichst situationsbezogen und bemühen uns, dafür den nötigen Freiraum zu schaffen.

Achtsamkeit:
•    Wir gehen achtsam mit uns selbst um und achten darauf, dass wir glücklich, angstfrei und ohne Langeweile arbeiten – nur so können wir auf Dauer guten Einsatz für die Heuhüpfer leisten.
•    Wir gehen achtsam mit den Kindern um. Darunter verstehen wir einen respektvollen, verantwortungsvollen und ihnen zugewandten Umgang.
•    Wir pflegen einen achtsamen Umgang mit den Tieren und der Natur.

Wir möchten am Lernort Erfahrungsräume bieten. Das bedeutet:
•    Wir geben Zeit für Erfahrungen.
•    Wir möchten Neugierde wecken.
•    Wir geben Platz und Zeit, um Neugierde zu stillen und echtem Interesse nachgehen zu können.
•    Wir lassen Zeit, um sich in Arbeiten oder Wahrnehmungen zu vertiefen – um den „Flow“ zu erleben.
•    Wir lassen Selbstwirksamkeit erleben.
•    Es darf ausprobiert werden – dabei darf etwas schief gehen.
•    Wir ermöglichen Sinneserlebnisse.
•    Wir geben Zeit, Raum und Möglichkeiten für Kreativität.
•    Wir arbeiten immer wieder spielerisch.

Unsere Haltung:

•    Wir möchten die Kinder begeistern!
•    Dabei ist unsere Haltung empathisch, freundlich, geduldig, humorvoll, offen, persönlich, wertschätzend und liebevoll.
•    Gleichzeitig möchten wir fördern und fordern, motivieren, herausfordern, zutrauen und unterstützen.

Regeln:
Wir arbeiten mit wenigen Regeln, äußern diese aber klar und deutlich. Sie beziehen sich auf die Bewegungsfreiheit auf dem Hof, den Umgang mit Tieren und die Nutzung von Werkzeug.

Nachhaltigkeit:
Wir bemühen uns, den Gruppen etwas mit nach Hause zu geben, das sie an den Besuch bei uns erinnert und sie nacharbeiten lässt. Das kann eine Kartoffel zum Einpflanzen oder ein Rezept sein, es kann sich aber auch um eine noch zu bearbeitende Aufgabe handeln.

Qualifikation:
•    Wir informieren uns persönlich, halten uns auf dem neuesten Stand und bilden uns fort.
•    Gerne erarbeiten wir uns neue Themen.
•    Wir wahren den Mut zur Lücke.

Freude an der Arbeit:
Wir sind uns einig: Das Ganze funktioniert nur mit Freude und Lust – weshalb es bei uns auch gerne lustig und unbeschwert zugehen darf: YIPPIE YEAH!!

(Stand Februar 2016)

Heuhüpfer e.V. ausgezeichnet von der Deutschen UNESCO-Kommission

Verleihung der UNESCO-AuszeichnungDie Deutsche UNESCO-Kommission hat Heuhüpfer e.V. als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.

„Heuhüpfer e.V. zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln“, so Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN-Dekade in Deutschland.