Themenvormittage

Eine in sich abgeschlossene Einzelveranstaltung aus unserem breiten Themenspektrum.​

Apfelsaft von der Streuobstwiese

Kita, Klasse 1-4, Dauer: 3 Stunden, Jahreszeit: August bis Oktober

Wir werden Äpfel sammeln, probieren und unsere Lieblingssorte herausfinden! Anschließend werden wir schnippeln, schreddern und pressen – und am Ende köstlichen Apfelsaft genießen!

Mit etwas älteren Kindern ab der 3. Klasse werden wir auch über die Vorzüge einer Streuobstwiese sprechen, überlegen, wer hier lebt und weshalb wir Brennnesseln und tote Bäume unbedingt stehen lassen.

Spiele zum Thema gehören auf der Streuobstwiese in jedem Fall dazu!

Was hat unsere Ernährung mit dem Klimawandel zu tun?

SEK II & BBS, Dauer: 4 Stunden, max. 15 TN oder Aufteilung auf 2 Gruppen

Was hat unsere Ernährung mit dem Klimawandel zu tun? Dieser Kurs soll die Sinne schärfen und einen Blick auf den täglichen Umgang mit Lebensmitteln werfen. Wie und wo kaufen wir ein? Was bedeutet regional und saisonal? Wie viel schmeißen wir weg, und wie können wir das vermeiden? Macht es für das Klima einen Unterschied, ob wir Zutaten aus ökologischem Anbau wählen und uns fleischarm ernähren?

Wir bieten ein Lernen an Stationen an, die die Themenschwerpunkte transparent machen. Am Ende bereiten wir gemeinsam einen nachhaltigen Imbiss zu, den wir  zusammen in der Gruppe genießen werden!

Waldschutz ist Klimaschutz! Warum das so ist und wie wir wiederum den Wald schützen können, ist Thema dieses Vormittags.

Geeignet für Klasse 3 bis 13 – wird entsprechend angepasst, Dauer: 3 Stunden, Evtl. förderfähig. Sprechen Sie uns an!

Den Wald erleben und wertschätzen, seinen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz kennenlernen und handeln – ein Projekttag mit abwechslungsreichen Methoden im schulnahen Wald.

Alle Schulformen, Klasse 5 – 7, Dauer: 3 Stunden, Jahreszeit: April bis Oktober

Die Bildungseinheit „Weltacker“ vermittelt Schüler*innen ab Klasse 5 grundlegende Zusammenhänge zwischen Ernährung, Landwirtschaft, Flächennutzung und globaler Gerechtigkeit. Am Weltacker der Region Hannover wird das 2000-m²-Prinzip altersgerecht und anschaulich erfahrbar gemacht: Wie viel Ackerfläche steht jedem Menschen weltweit zur Verfügung – wofür wird sie genutzt und was müsste angebaut werden, damit in Zukunft alle Menschen satt werden?

In einer handlungsorientierten Rallye erkunden die Schüler*innen den Weltacker, setzen ihren eigenen Alltag in Beziehung zur globalen Landwirtschaft und lernen die Planetary Health Diet als wissenschaftlich fundierten Orientierungsrahmen für eine zukunftsfähige Ernährung kennen. Die Einheit fördert systemisches Denken, Reflexionsfähigkeit und ein erstes Verständnis globaler Zielkonflikte, ohne individuelles Konsumverhalten zu bewerten.

Die Veranstaltung ist dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zugeordnet und unterstützt die Entwicklung von Urteilskompetenz, globaler Perspektive und alltagsnahen Handlungsmöglichkeiten. Sie eignet sich zur Ergänzung des Unterrichts u. a. in den Fächern Erdkunde, Biologie, Gesellschaftslehre, Politik/Wirtschaft sowie für Projekttage. Sie knüpft an die SDGs 1, 2, 3, 12, 13 und 15 an.

Die Veranstaltung ist evtl. förderungsfähig, bitte sprechen Sie uns an.

Der Heuhüpfer e. V. führt in den Jahren 2026 bis 2028 im Auftrag des Nachhaltigkeitsbüros der Landeshauptstadt Hannover sowie des Umweltzentrums Hannover e.V. als Verbundpartnern im Rahmen der „Richtlinie über die Förderung von Projekten zur Information von Verbraucherinnen und Verbrauchern über regionale Wertschöpfungsketten zur Erzeugung von Bioprodukten sowie zur Umsetzung von begleitenden pädagogischen Angeboten (RIGE) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft“ verschiedene Workshops durch. 

vom Acker zum Kochtopf

Die Workshops richten sich an Schulklassen aller Altersstufen und aller Schulformen aus der Region Hannover.
Sie dienen der Sensibilisierung für den ökologischen Landbau und für regionale Wertschöpfungsketten.

Ziel der Workshops auf dem Weltacker

Die Teilnehmenden lernen am Standort „Weltacker“ den Anbau von ökologischen Lebensmitteln wie Getreide, Gemüse und Obst kennen. Hierbei werden sie nach Möglichkeit aktiv in die Feldarbeit mit einbezogen.
In Teilen wird das Geerntete vor Ort weiterverarbeitet und alle Verarbeitungsschritte werden besprochen. Ziel ist hier, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie arbeits- und energieintensiv Lebensmittel hergestellt werden und welche ökologischen Standards auch in der Verarbeitung zu einem Bio-Produkt eingehalten werden müssen. Auch die Kennzeichnung über diverse Labels wird hier eine Rolle spielen.
In anderen Workshops werden die Themen der weltweiten Verteilung des Anbaus und die Aspekte einer regionalen Versorgung stärker im Mittelpunkt stehen. Zielkonflikte zwischen ökologischer und regionaler Produktion können hier aufgegriffen werden.

Ziel ist, die Teilnehmenden über ökologische Produktion, Wertschöpfungsketten, Labelling und Herkünfte von Lebensmitteln so weit aufzuklären, dass sie beim Einkauf gut informierte Konsumentscheidungen treffen können.

Ältere Teilnehmende sollen zusätzlich Bezüge zwischen dem eigenen Konsum sowie ökologischen, ökonomischen sozialen Folgen herstellen können.

Klasse: 1-4, Anzahl Teilnehmende: eine Klassenstärke bis 30 Schülerinnen und Schüler), Dauer: 3 Stunden, Jahreszeit: August und September

Der Workshop findet auf dem Weltacker der Region Hannover oder einer der umliegenden Streuobstwiesen/Streuobstalleen statt.

Die Kinder lernen die Vielfalt an Apfelsorten und deren Sinnhaftigkeit kennen. Darüber hinaus lernen sie, Fallobst zu verwerten und damit einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung zu leisten.

Der Vormittag beginnt mit Achtsamkeitsübungen zur Wahrnehmung der Streuobstwiese/-allee: Hören, welche Tiere hier leben, sehen, wie unterschiedlich die Bäume hier wachsen.

Es folgt eine Bestandsaufnahme: Wer außer uns lebt hier auf einer ökologisch bewirtschafteten Streuobstwiese? Wer alles findet hier seinen Lebensraum? Welche Unterschiede bestehen zu (konventionellen) Obstplantagen? Welchen ökologischen Wert haben diese Biotope?

Anschließend werden die Bäume genauer betrachtet: Welches Obst wächst hier regional – und gibt es davon verschiedene Sorten? Auch hier wird noch einmal der Bezug zum ursprünglichen Gedanken der Selbstversorgung mit regionalen, abwechslungsreichen Streuobstwiesen hergestellt, bei der es verschiedene Sorten für eine möglichst lange Apfelsaison gab.

Die Sorten werden bewusst und getrennt gesammelt und probiert, wobei Wertungen zum Geschmack abgegeben werden.

Darauf hin wird mit der Produktion von Apfelsaft begonnen: Waschen, schneiden, schreddern, pressen…und am Ende genießen. Diesem selbst erarbeiteten Saft aus heimischem Fallobst-ohne Zuckerzusatz! – wird viel Wertschätzung entgegengebracht.

Den Abschluss bildet der Blick auf das Schaubild der Landeshauptstadt Hannover zum Thema „Wertschöpfungsketten“. Welche Stufen der Kette haben an diesem Vormittag im Fokus gestanden? Verbunden wird dies mit dem Hinweis, dass sich nicht weit entfernt in Gestorf eine Mosterei befindet, die von den eigenen Plantagen Bio-Apfelsaft herstellt und mit der Einladung, an den öffentlich zugänglichen Streuobstwiesen bzw. Alleen in der Umgebung Fallobst für den Hausgebrauch zu sammeln.

Ziel der Workshops bei bio-zertifizierten Betrieben

Die Teilnehmenden lernen an verschiedenen, ökologisch wirtschaftenden Betrieben in der Region Hannover den Anbau, die Produktion, die Verarbeitung, die Vermarktung von ökologischen Lebensmitteln kennen.

Ziel ist, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie arbeits- und energieintensiv Lebensmittel hergestellt werden und welche ökologischen Standards auch in der Verarbeitung zu einem Bio-Produkt eingehalten werden müssen. Auch die Kennzeichnung über diverse Labels sowie die Herausforderungen einer regionalen Versorgung werden in den Workshops eine Rolle spielen.

Ziel ist, die Teilnehmenden über ökologische Produktion, Wertschöpfungsketten, Labelling und Herkünfte von Lebensmitteln so weit aufzuklären, dass sie beim Einkauf gut informierte Konsumentscheidungen treffen können. Bei älteren Teilnehmenden wird zusätzlich ein Bezug zwischen dem eigenen Konsum sowie ökologischen, ökonomischen sozialen Folgen hergestellt.

Ort:                                        In der Gärtnerei Kiebitz, Iltener Str. 3, 31319 Sehnde, In der Gärtnerei Rothenfeld, Rothenfeld 8, 30916 Isernhagen-Neuwarmbüchen

Klasse:                                  1 bis 6

Anzahl Teilnehmende:   eine Klassenstärke bis 30 Schülerinnen und Schüler)

Dauer:                                    3 Stunden

Jahreszeit:                            April bis Oktober

Dieser Workshop geht auf die Vielfalt des regionalen und ökologischen Gemüses ein:

Die Lieblingsgemüse der Kinder bilden den Einstieg, bevor durch gemeinsames Sortieren saisonaler Gemüsesorten vom eigenen Acker oder aus der Region Raritäten und alte Sorten entdeckt werden. Eine Blindverkostung rundet diesen Teil des Workshops ab.

Beim darauffolgenden Rundgang über das Feld wird Gemüse für eine gemeinsame Mahlzeit geerntet – gesund, regional und frisch! Hierbei werden auch Besonderheiten des ökologischen Landbaus erläutert.

Gemeinsam mit allen Teilnehmenden wird das Gemüse direkt zu einem Eintopf verarbeitet.

Während das Gemüse kocht, ist Zeit über grundlegende Unterschiede zwischen ökologischem und konventionellem Landbau zu diskutieren, auf den Zertifizierungsprozess einzugehen und die Label vorzustellen. Darüber hinaus werden die Absatzwege der Gärtnerei (und anderer Bio-Produkte) in Hannover vorgestellt. Diese Phase kann in Stationen stattfinden.

Bei der gemeinsamen Mahlzeit wird die Problematik von Tellerresten und Lebensmittelverschwendung thematisiert.

Schließlich wird auf dem Schaubild der Landeshauptstadt Hannover zum Thema „Wertschöpfungsketten“ vorgestellt, welche Stufen der Kette an diesem Vormittag im Fokus standen.

Ein kurzes Feedback beendet den Workshop.

Weitere Veranstaltungen

Mehrtägige Veranstaltungen

Nachhaltige Bildung braucht Zeit – buchen Sie bei uns mehrtägige Veranstaltungen und Projekte, es lohnt sich!

Offene Werkstätten

Das Nachmittagsprogramm der Heuhüpfer im Freizeitbereich

Schulgartenarbeit an Ihrer Schule

Lernräume für Bildung für nachhaltige Entwicklung und Naturerlebnis auf dem eigenen Schulgelände schaffen.

Fortbildungen

Gerne teilen wir unsere Erfahrungen mit Ihnen!

Erwachsene & Familien

Mitmachaktionen und Hofführungen.