Alle Schulformen, Klasse: 7 – 13, Dauer: 4 Stunden, Jahreszeit: April bis Oktober
Boden ist die Grundlage unserer Ernährung – und doch wird er weltweit immer knapper. In dieser Bildungsveranstaltung lernen die Teilnehmenden das wertvolle Gut unter unseren Füßen praktisch kennen. Sie untersuchen eine Bodenprobe und ermitteln anhand verschiedener Parameter den Bodentyp. Im Sinne des selbstorganisierten Lernens entwickeln sie Hypothesen, welche Gemüsesorten auf dem untersuchten Boden gut wachsen können. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmenden, warum Boden eine begrenzte Ressource ist. Sie setzen sich mit dem Konzept des Weltackers auseinander und gehen selbstständig auf Entdeckungstour, bei der sie Maßnahmen zum Schutz des Bodens (z.B. Mulchen, Kompostierung, organischer Dünger) ableiten.
Ziel ist es, mit dem wertvollen Gut unter unseren Füßen in Kontakt zu kommen und so ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Schutz des Bodens beispielsweise bedeutet, unsere Ernährung sicherzustellen. Dabei werden Zielkonflikte zwischen Ertrag, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sichtbar. Gemeinsam werden Lösungswege entwickelt – auch im Hinblick auf Ernährungsgewohnheiten und Flächennutzung.
Schwerpunkte:
- Boden als lebenswichtige und begrenzte Ressource
- Globale Flächenverteilung und Flächenverbrauch in Deutschland
- Maßnahmen zum Schutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Böden
- Landwirtschaft, Konsumverhalten und globale Verantwortung
Die Veranstaltung ist dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zugeordnet und leistet einen Beitrag zu den SDGs 2,3, 4, 12, 13 und 15.
Die Veranstaltung ist evtl. förderungsfähig, bitte sprechen Sie uns an.